Realistische Unfalldarstellung

Realistische UnfalldarstellungDie Realistische Unfalldarstellung (RUD) be­in­hal­tet die wirklichkeitsnahe Wund- und Un­fall­dar­stel­lung zugleich.

Es ist von Mimen, Schmin­kern und Realistikern die Rede. Speziell ge­schul­te "Schau­spie­ler" imi­tie­ren das Verhalten von Verletzten und Be­trof­fe­nen in Not­fall­si­tu­a­ti­o­nen.



Ziel der RUD ist es Hel­fer­in­nen und Helfer (Erst­hel­fer/innen, medizinisches Fach- oder Ret­tungs­dienst­per­so­nal, Ärzte, Feu­er­wehr­män­ner/-frauen usw.) dahingehend vor­zu­be­rei­ten, dass sie:

  • Unfallsituationen und Verletzungen richtig erkennen,
  • Gefahrensituationen richtig einschätzen,
  • eine der Situation und Verletzung entsprechende Hilfeleistung korrekt durchführen,
  • ein reibungsloses Zusammenspiel mehrerer Helfer/innen trainieren.


Zu den Werkzeugen und Materialien mit denen die "Maskenbildner" der RUD handtieren gehören neben Spateln, Schwämmen und Pinseln unter anderem Kunstblut, Schmink-Wachs oder -Kit, ver­schie­de­ne Farben, Vaseline und Puder.

Ein Schock, Knochenbrüche, blutende Wunden, ein Herzinfarkt, aber auch lebensbedrohliche Mehr­fach­ver­let­zun­gen gehören, ebenso wie psychische Notfälle zu den gängigsten Dar­stel­lun­gen. Darüber hinaus können (fast) alle Erkrankungen und Verletzungen geschminkt und dar­ge­stellt werden, mit denen ein Helfer im Einsatz konfrontiert werden kann.


Regelmäßiges Training unter Einsatz einer realistischen Unfalldarstellung gewährleistet eine gezielte Vorbereitung auf Extremsituationen wie z. B. Großschadenslagen, und damit ein hohes Maß an Einsatzsicherheit für Helferinnen und Helfer.