Barsinghausen. Über 100 geladene
Gäste und viel Prominenz wohnte am vergangenen Samstag Vormittag im
neuen Wartesaal der Eröffnung des ersten ASB-Bahnhofs in Barsinghausen
bei, bevor die Öffentlichkeit in Form von mehr als 1500 Besuchern das
Gebäude am Nachmittag in Besitz nehmen konnte.
Das Startsignal hierfür gaben ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Meier und
der Kreisverbandsvorsitzende Dr. Friedbert Mordfeld anlassgemäß mit
Schaffnermütze, Trillerpfeife und grüner Kelle.
Bestärkt worden waren sie von viel Ankennung und Zuspruch, den sie in
den vorausgehenden Gastreden aus den Reihen von Politik, Wirtschaft und
ASB erhalten hatten. So lobte Klaus Hoffmeister, Geschäftsführer der
Landesnahverkehrsgesellschaft, das Projekt als "Paradebeispiel". Der
Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch sprach vom ASB-Bahnhof als "eine
städtebaulich beeindruckende Perle". Genauso imponiert zeigten sich
unter anderen Barsinghausens Bürgermeister Walter Zieseniß, der
anwesende Vertreter der Deutschen Bahn Jörg Tunat und nicht zuletzt ASB
Landesvorsitzender Manfred Püster.
"Ein solches Projekt ist in
Niedersachsen einmalig und sucht auch in Deutschland und darüber hinaus
ihres gleichen", so Püster. Weiterhin gab er aber auch zu bedenken, dass
trotz der vielen Arbeit, die das Bauvorhaben bereits gekostet habe, der
größere Teil der Anstrengung noch bevor stünde. So müssten Jens Meier,
seine Mitarbeiter und der Bahnhof nun zeigen, was in ihnen stecke. "Wenn
dieses große Konzept gelingt, können wir langfristig die Zukunft
sichern", endete er.
Um 14 Uhr öffneten sich dann endlich die Schiebetüren für die
zahlreichen Besucher, für die der ASB Kreisverband Barsinghausen ein
umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte. Angesichts von
Flugsimulator, Karussell und Kinderschminken entstand Stadtfest-Ambiente
auf dem Deisterplatz und in den neuen Räumen und sorgte für einen
gelungenen Eröffnungstag.
Text: A. Diekmann/ASB